Hui. Inzwischen ist es schon kurz vor Elf. Bisher ist, wie Gianni neben mir gerade völlig richtig feststellt, noch nicht so wahnsinnig viel passiert.
Der Plasmabildschirm hinter uns ist angeschlossen, Uwe und Jörg stellen die ersten Mikrofone auf und es hüpfen schon ein paar Leute durch die Gegend, die interviewed werden wollen. So zum Beispiel der Matthias Dingsbums von emergenza.de. Den mussten wir aber leider wieder heim schicken, weil die für 8:45 angesetzte Redaktionssitzung erst noch stattfinden muss.
Das sind die Hasen von Newcomer TV. Ja – Newcomer TV gibt’s bald wieder. Genaues können wir aber leider nicht sagen, denn die haben heute keine Zeit. Für Sachen. Sagen sie zumindest.
Eigentlich möchten wir jetzt ganz gerne den Sendeplan für heute Nachmittag haben. Aber Sepp’l meint, der müsste noch abgezeichnet werden. Hoffentlich schickt er den nicht nach Asien zum abzeichnen. Nicht, dass die Kinder in Asien jetzt nicht zeichnen könnten... nur Kinderarbeit ist halt einfach nicht so dufte.
Jörg ist der Beste. Jörg organisiert Getränke.
Eves End ist am Start. Wow!
Die kommen aus Darmstadt und haben eine neue Platte. Die heißt "Frozen Heart Philosophy". Mehr dazu gibt’s auf www.evesend.de – oder nachher hier im Radio.
Du hast ’ne Frage? Du willst was wissen? Du weißt nicht Bescheid? Frag’ doch Dada.
Dada kreiselt hier schon seit... äh. Ziemlich früh. Über den Stand. Sorgt dafür, dass Banänchen im Backstage liegen, dass genug Kaffeepads am Start sind und außerdem tippt sie gerade die Sendeliste für nachher ab (also doch nicht abzeichen... Mensch. Wäre aber auch albern gewesen, immerhin sind wir im 21. Jahrhundert mit Internet und so...). Aber vorher hat sie einen Knaben von Luxembourg’s finest bequatscht. äh. Interviewed. Das ist ein CD-Sampler. Vielleicht erzählt später einer noch ein bisschen was dazu...
Gregor Praml (Musiker)
Das ist Gregor Praml. Und "ja", er ist verwandt mit Willy Praml – dem Frankfurter Theater-Regisseur, den man eigentlich kennen sollte. Der Gregor macht Theatermusik (auch für seinen Vater – wer hätte das gedacht?) und hat zum Bespiel das "Kinderlieder CD"-Projekt an den Start gebracht, dass beim Stalburg-Label rausgekommen ist.
Hier ist er jetzt (rechts, mit Thorsten Stier), live und in Farbe und stellt sich seelisch auf ein Interview mit Olaf ein. Da wird es wahrscheinlich um seine Band "Mi Loco Tango" gehen. Ein Tango-Quartett. Die sind inzwischen richtig berühmt.
Sepp’l möchte gerne das Aufnahmegerät haben. "Das ist", doziert er, "ganz einfach". Man muss nur hier drücken und da und im Prinzip ist es eingestellt. Oder?
Na? Willst du auch ins Radio? Wie dieser nette Herr hier aus Belgien?
Kein Problem! Entweder du gibst einfach direkt ein Demo bei uns am Stand ab. Oder du sackst einen der lustigen bunten Flyern ein, auf denen "VirusMusikRadio" steht – da findest du die Postanschrift, an die du dein Demo schicken kannst. Oder du quatscht Olaf voll.
Bernd im Interview mit Jean Trouillet von Essay Recordings. Man beachte die neuen, tollen i-Pages.
Es gibt Happehappe! Hui! Endlich. Nicht nur, dass hier inzwischen ’nen dicken Kopp hätten. Sondern auch Kohldampf. Blödsinn verzapfen ist nämlich kein Spaß. Sondern harte Arbeit. Ehrlich wahr.
Es gibt jetzt einen Tweet zum Radio-Programm: www.twitter.com/virusmusikradio. Da bleibt nur zu sagen: STAY TUNED.
Der Countdown läuft. Theoretisch noch 5 Minuten bis VirusMusikRadio auf Sendung geht... na, wir werden sehen...
Uff. Geschafft. Wir sind ON AIR.
Sepp’l und Lee von Newcomer TV.jpg Junk im Interview.jpg Der Sepp’l moderiert an. Und sieht total gut dabei aus, der Sepp’l. Außerdem interviewt der die Lee von Newcomer TV und mich und gerade eben die Hilde. Wow.
Live auf unserer Schoubühn!:
Katrin Zurborg & Juliane Schaper von Junk
Jazz/Pop – heute mal in akustisch
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"JUNK" – das steht übrigens für Jule, Uta, Nina und Katrin. Clever, was? (knick-knack). Die vier Musikerinnen. Mehr zu Junk findet ihr zum Beispiel bei MySpace: www.myspace.com/juleutaninakatrin oder im Bandkatalog
Super. Da denkt man: Juhu! Rock Musik! Laut! Bubbs – steht der Herr Lautstärkemesser auf der Matte und meldet Beschwerde an. 102dB. 72 sind erlaubt. Äh.
Die Hilde, die Maria und die Mane vom FrauenMusikBüro interviewen die beiden Damen von "Junk". Und wenn ihr Frauen seid und Musik macht, dann – hey! Melodiva ist für Euch da. CDs, Newsletter, Konzertermine und Workshops. Wowwahnsinnraumschiffenterprise! Genau.
Hinter the Kulisse of unsere Schoubühn geht’s voll ab-ey. Aber sowas von. Während im Backstage fieberhaft geschnitten wird – und zwar nicht Salami! Entbrennt vor der Bühne ein verbitterter Kampf um jedes einzelne Dezibel. Meine sehr verehrten Damen und Herren: DAS IST DAS PRALLE MESSELEBEN-ABER-SOWAS-VON.
Und, völlig unbeeindruckt vom ganzen Rummel um ihn herun, interviewt der Sepp’l den Herrn Stadtrat und Wirtschaftsdezernenten Markus Frank. Oder war’s Frank Markus...?
So. Die erste VirusMusikRadioRedaktioner versuchen sich auf die Couch zu drücken. Wir sind gespannt.
Falscher Alarm. Waren überhaupt keine VirusMusikRadioRedaktioner. Und Innen. Im Gegenteil. Das Geplante "Pressegespräch: VirusMusikRadio Talk" entfällt stillschweigend. Dafür können wir dem Cord zusehen. Der tigert vor der Schoubühn auf und ab und wartet auf den nächsten Liveact.
Und der Dings von regioactive.de ist da. Den Namen hab’ ich gerade nicht verstanden, weil ich so laut kaue... aber egal.
LIVE! Bischler
Lyrik/Melodramatischer Pop-Song/Easy Listening
Bischler on Stage 1.jpg Bischler on Stage 2.jpg Bischler on Stage 4.jpg Bischler on Stage 5.jpg Wow! Der Messestand ist ri-ra-rumpelvoll. Krasse Nummer. Und besonders schick ist das Blümchenkleid der Fidelspielerin von "Bischler". Ute sagt, das wäre das einzig fröhliche an ihr. Das find’ ich aber nicht. Mehr zu Bischler gibt’s übrigens hier: www.regioactive.de/bischler
Wir diskutieren hier gerade über den Sinn und Unsinn von melodramatischer Musik. Also ich find’s total super. Aber die Ute meint, wenn das ihre Kids wären, dann würd’ sie sich ein büschn Sorgen machen. Das muss mehr Drogen und Rockenrohl. Und der andere Kram der da so dazugehört. Mannmann. Ein Glück hat die Ute ihre Tochter nicht dabei. Die würde das glatt vormachen...
Hoppla. Das erlebt man ja auch eher selten: eine Band die KÜRZER spielt, als sie soll.
So lange Interviews sind total dufte. Voll entspannt gerade. Man muss nur aufpassen, dass man nicht einnickt. So ’ne Tastatur macht schon fiese Abdrücke auf der Stirnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn....
Die nächste Band – "Domi Bade" – ist gerade auf der Bühne aufgeschlagen. Und macht Soundcheck. Oder will Soundcheck machen. Geht aber eigentlich nicht, weil Jörg muss mit seinem Bømmel knuddeln. Ist aber auch ein süßer Bømmel...
Wir zitieren Cord: "Sepp’l! Der Verfechter des straffen Zeitplans! Hat seinen Beitrag um sage und schreibe 200% überzogen." Sagt der Cord. Und "Ich will das auch!".
Und am FR-Stand schräg gegenüber geht gerade sowas von der Punk ab. Ein Rudel wildgewordener Klopfkistenspieler. Zumindest klingt es so. Da können wir auch nur sagen: "Wir wollen das auch". Aber der Cord geht gerade in die Startlöcher, um die nächste Band anzumoderieren. Na, da sollen die drüben am FR-Stand sich aber warm anziehen. Denk’ ich mal.
Domi Bade on Stage 1.jpg Domi Bade on Stage 2.jpg Domi Bade on Stage 3.jpg Domi Bade on Stage 4.jpg Jungs am Stehtisch.jpg Der Cord. Hat’n Clown gestühfrückt. So scheint’s. "33 wildgewordene Rasselkisten Rumpler. Ein Glück isses jetzt um." Und jetzt sitze er on the Castingcouch und interviewed den Dings. Von der Band Bums. Ihr wisst schon. "Domi Bade".
Eins-A-Gitarrengerumpel. Bei dem Lärm hier isses ein büschn schwer, die Texte zu verstehen. Aber ich glaube, es ist Deutsch. Und plötzlich isses vor der Bühne wieder voll. Lauter tätowierte Rockers muss Kunstrasierungen im Gesicht. Die Ute meint, das wären Emergenza-Leute.
So. Inzwischen ist das gröbste durch und alle hängen irgendwie rum.
Die Dada ist sauer, weil wir die gefühlten 10.000 Seiten ihres Interview-Skripts nicht abgetippt und hier im Blog veröffentlicht haben. Der Jörg schmollt, weil wir serine Musik als "Total Dufte" bezeichnet haben. Die Ute haut mich gleich mit einer zusammengerollten i pages (die gibt’s hier umsonst am Stand). Und der Gianni nölt rum. Wow. Dufte Stimmung hier. Ich geh’ mal in den Backstage. ’ne Limo trinken....
Der Cord. Keine Ahnung, was er da gerade treibt. Aber vielleicht isses ja witzig.
LIVE: Breitseite!
Rockmusik

Ja. Der Cord. Auf der Castingcouch. Klasse. Ein ganze Band. Mit Schlagzeug und so. Aber jetzt mit Minimalbesetzung. Klopfkiste (Argl! Das gibt noch’n Trauma mit den Klopfkisten! Ich seh’s kommen!). Und die spielen sonst aber auch gerne in voller Besetzung.
Immerhin gibt’s die volle Breitseite auch im Web. Also bei MySpace: www.myspace.com/dievollebreitseite.
Well. Soviel stands fest: this Messetag neigs him the end zu. Also: schnell noch ein Pappschälchen Noodles abgreifen und ab dafür...
Haha! Alle glauben, es ist live. Ist es aber gar nicht. Während der Sepp’l im Radio seppelt, seppelt er eigentlich auf der Messe mit Messestandbesuchern. Aber – soviel hat man mir inzwischen erklärt – darum geht es hier ja. Um Kontakte und Kommunikation und so Kram. Hier mit der Band "A. I." (ob der Sepp’l weiß, was das bedeutet?) – die spielen bald im Ponyhof. Sagt der Sepp’l.
Virus Crew Talk 1.jpg Virus Crew Talk 2.jpg Virus Crew Talk 3.jpg Ian im Interview.jpg So. Erst einer von Jörgs knallharten Einspielern – und jetzt stehen sie alle um den runden Tisch. Wahrscheinlich, weil "Sofakuschelrunde mit allen". Puh. Die ganze VirusMusikRadio-Redaktion auf einer Couch? Wow. Das wäre eigentlich ziemlich die Show gewesen. Aber egal. Der Sepp’l und der Cord und der Olaf und der Bernd, alle-alle sind am Start und mache so ’ne Art Plenum. Wie war’s für dich? So, der erste Tag auf der Messe. War’s für dich auch so schön, wie für mich. Und so. Leider verstehe ich kein Wort, weil die 72dB vom Nachbarstand schon ganz schön krass daher kommen.
Und außerdem fährt der Gianni hier nebenmir die krasse Paralell-Show: hat sich die letzte Portion Spinat-Spagetti gekrallt, die jetzt fachgerecht in die Tastatur seines Laptops eingearbeitet wird.
Sepp’l soll die Abschiedsworte sprechen. Will er aber nicht. Weil Abschied hätte so was trauriges... pah.
Wir sind raus! Bis morgen!